Beschreibung: F:\Verena_Aquapaed_Valeo\Aquapaed_internet_seite\Logo_klein_word_ohne_unten.jpg
Bewegungsförderung & Entwicklungsbegleitung im Wasser
 

Beschreibung: F:\Verena_Aquapaed_Valeo\Aquapaed_internet_seite\bottle-mail.gif

Info & Anmeldung:

07066 - 912032
info@aquapaed.de

Fr 9 - 11 Uhr

Home

Angebote

Kursorte

Über uns

Kontakt

Sonstiges



Häufig gestellte
Fragen?!

Interessante Links
 

 

Häufig gestellte Fragen

1. Ab wann kann man mit dem Säuglingsschwimmen beginnen?
In der Literatur wird ein Beginn im dritten Lebensmonat empfohlen. Man kann dieses Alter allerdings nicht pauschal empfehlen. Das Kind sollte über einige entwicklungsbedingte Voraussetzungen verfügen. So ist es hilfreich, wenn das Baby sich nicht mehr so schnell von Geräuschen erschrecken lässt. Kann das Baby seinen Kopf in der Bauchlage schon besser halten, ist es für die Eltern einfacher, das Kind sicher im Wasser zu halten. Handelt es sich um ein Zweit- oder Drittgeborenes Kind oder haben Sie mit dem Baby schon viel unternommen, dann hat das Baby wahrscheinlich weniger Probleme mit der Reizaufnahme. Sollten Sie unsicher sein, beraten wir sie gerne oder Sie informieren sich bei Ihrem Kinderarzt.

2. Ziele des "Säuglingsschwimmens"?
Das Babyschwimmen verfolgt mehrere Ziele.
Durch die fehlende Schwerkraft im Wasser kann das Baby seine Extremitäten wesentlich leichter bewegen und schult so seine gesamte Motorik und Körperkontrolle. Die physikalischen Eigenschaften des Wassers sorgen für eine Stimulation von verschiedenen Rezeptoren. Der physikalische Druck des Wassers fördert die Atemfunktion. Der Massageeffekt des Wassers führt zu einer Stimulation der taktilen Wahrnehmung (Babys nehmen besonders viele Reize über den Tastsinn ihrer Haut auf). Der abwechselnde Reiz der Wassertemperatur fördert die Abwehrkräfte eines Babys. Auf den Händen der Eltern oder durch den Einsatz von Schwimmhilfen balanciert das Baby sein Gleichgewicht. Der intensive Kontakt der Eltern und des Babys im Wasser fördert die emotionale Bindung. Das Baby wird spielerisch mit dem Element Wasser vertraut und lässt keine Wassserängste entstehen. Babys haben keine angeborene Angst vor dem Wasser!

3. Können Säuglinge und Kleinkinder schwimmen lernen?
Nein, aber die Bezeichnung "Babyschwimmen" hat sich etabliert. Säuglinge führen in den ersten Lebenswochen mit ihren Beinen automatisch Schwimmbewegungen aus, wenn man sie sanft in Bauchlage auf das Wasser legt. Diese reflexartigen Schwimmbewegungen erfolgen in der Luft wesentlich unregelmäßiger und nicht so rhythmisch. Etwa mit 4 -5 Monaten verschwinden diese reflektorischen Bewegungen und die Babys versuchen mehr oder weniger bewusst kontrollierte Strampelbewegungen.

4. Können Frühgeborene auch am Babyschwimmen teilnehmen?
Ja, selbstverständlich. Gerade für Frühgeborene ist das Element Wasser eine Therapie. Auch hier sollten bestimmte entwicklungsbedingte Voraussetzungen gegeben sein. Manche Frühgeborene frieren schneller und müssen gerade am Anfang schon mal eher das Wasser verlassen. Sagen Sie mir, sofern das Kind mehr als zwei Wochen zu früh geboren wurde, damit wir dies bei der Übungsauswahl berücksichtigen können.

5. Was ist zu den einzelnen Schwimmstunden mitzubringen?

  • Badebekleidung für Kind (Schwimmwindel oder Frotteehose) und Eltern
  • Badeschuhe für die Eltern
  • Handtücher
  • eventuell. Haarföhn (Steckdosen vorhanden)
  • Windel und Ersatzwindel
  • für Kinder die schon laufen können Badeschuhe
  • Essen und Trinken
  • Mütze
  • Körperpflege

6. Was ist vor der ersten Schwimmstunde zu beachten?
Das Kind sollte beim Baden langsam an die bevorstehende Wassertemperatur von 32°C gewöhnt werden - stufenweise das Badewasser herunterkühlen. Von Vorteil wären auch Aufenthalte mit einem Elternteil in der großen Badewanne.
Am Tage des Schwimmtages sollte das Kind nicht am Körper eingecremt werden, damit es besser im Wasser zu halten ist.

7. Brauche ich ein ärztliches Attest?
Nein. Bei einem unauffälligen, normal entwickelten Kind (U3 ohne Befund) ist das völlig überflüssig, da nichts gegen einen Wasserkurs spricht. Das Wasser sollte eine Mindesttemperatur von 32°C haben. Sollten Sie unsicher sein, beraten wir sie gerne oder Sie informieren sich bei Ihrem Arzt. Auch "Problemkinder" können öfter schwimmen, als man annimmt, aber immer bitte nur nach Absprache und es ist wichtig die jeweilige Kursleiterin darauf aufmerksam zu machen.

8. Wie schädlich ist das Chlor im Schwimmbadwasser für die Babys?
Um das Wasser bakterienarm zu halten, muss das Wasser gechlort sein. Jedes Bad hat sich an strenge Richtlinien zu halten, die gesetzlich vorgeschrieben sind und deren Einhaltung unter anderem auch durch die zuständigen Gesundheitsämter strengstens überwacht werden. Wir sind ausschließlich in kleinen Bädern, die der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung stehen und haben eine sehr viel niedrigere Frequentierung als öffentliche Hallenbäder. Je geringer die Besucherzahl, desto geringer die Wasserbelastung, desto geringer das aktivierte Chlor. In wenigen Fällen treten bei Babys Chlorallergien auf. Ich empfehle allen Eltern nach dem Wasseraufenthalt das Baby abzuduschen und besonders bei trockener Haut einzucremen.

9. Wie lange nach einer Impfung muss ich warten, bis ich wieder zum Babyschwimmen kommen kann?
Zu diesem Thema gibt es unterschiedliche Haltungen. Wir empfehlen, erst am 4ten Tag nach der Impfung wieder ins Schwimmbad zu gehen. So kann der mit Impfstoffen konfrontierte Organismus des Babys sich erst mal damit auseinandersetzen. Würde noch eine Schwimmstunde dazu kommen, könnte das für den ohnehin schon angestrengten Körper einfach zu viel werden. Manche Kinder entwickeln aber auch erst Wochen später Impfreaktionen. Hier eine für jedes Kind zutreffende allgemeine Aussage zu machen, ist nicht möglich. Sie als Eltern kennen ihr Kind am besten und ich empfehle Ihnen in diesem Punkt nach Ihrem Gefühl zu gehen und darauf zu vertrauen, dass Sie die richtige Entscheidung treffen. Doch den Impftermin nach einer Schwimmstunde und nicht unmittelbar davor zu legen, ist sicher empfehlenswert, schon allein wegen der Aufregung. Die Erfahrung zeigt auch, dass sich Mütter/Eltern nicht gleich mit jedem von der Sprechstunde vorgeschlagenen Termin zufrieden geben muss. Es ist Schade, eine Wasserstunde zu verpassen und es lohnt sich auf Kooperation bei der Terminabsprache zu bestehen.

10. Können beide Elternteile am Schwimmen teilnehmen?
Ja, es können beide Elternteile zum Schwimmen kommen, aber normalerweise nur ein Elternteil mit dem Kind ins Wasser gehen. Da ich bewusst nur kleine Gruppen beim Babyschwimmen einteile, möchte ich, dass nur maximal 8 Erwachsene + eine Kursleitung ins Schwimmbecken gehen. 17 Personen ( 8 Elternpaare + Kursleitung) wären für viele Kinder eine Überforderung. Zu viele Personen behindern auch die Überschaubarkeit für die Kursleitung. Zudem ist der Platz in den Becken sonst zu eng und die Lautstärke erhöht sich bei weiteren Personen. Die Eltern können sich gerne von Termin zu Termin mit ihrem Baby abwechseln. Einige Eltern, die zu zweit kommen, schätzen es, dass der zuschauende Elternteil das Baby anschließend anzieht, während das andere Elternteil sich selbst umkleidet. Sofern nicht alle Teilnehmer in ihrer Gruppe anwesend sind, habe ich nichts dagegen, wenn ein Kind mit beiden Eltern ins Wasser geht.

11. Kann ich mit Zwillingen teilnehmen?
Am besten wäre es natürlich, wenn Mutter und Vater zum Säuglingsschwimmen gingen. Ist es dem Vater aus Zeitgründen nicht möglich, so kann eine andere erwachsene Person, z.B. Oma, Opa, Tante, Nachbarin oder Freundin mitkommen. Zwillingseltern zahlen für das zweite Kind nur einen geringeren Beitrag. Wenn Sie also mit Ihren Zwillingen kommen möchten, rufen Sie mich an, auch für den Fall, dass keine zweite Begleitperson vorhanden sein sollte, findet sich sicher eine Lösung!

12. Kann ich Fotos oder Videoaufnahmen beim Schwimmen anfertigen?
Sie können gerne während des Schwimmens aufnehmen. Dabei bitte ich Sie aber keine Nacktaufnahmen von fremden Kindern beim Umziehen anzufertigen.

13. Verursacht das Schwimmbadwasser Mittelohrentzündung?
Mittelohrentzündung bekommt ein Kind nicht durch in die Ohrmuschel eingedrungenes Chlorwasser. Durch eine Infektion, beispielsweise Schnupfen und dadurch verstopfte Nase, kann das Mittelohr nicht genügend belüftet werden; die Temperatur im Innenohr erhöht sich und dadurch wird der Nährboden für Bakterien/Viren geschaffen und es kann eine Rötung/Entzündung des Ohres entstehen . Es gibt natürlich Kinder, die zu gehäuften Mittelohrentzündungen neigen. Sollten die Eltern trotz dieser Erklärung noch Bedenken haben, können für die Zeit des Wasseraufenthalts auch Ohrenstöpsel verwendet werden.